ÜBER MICH

Lucie Hájková ist 1978 in Náchod, Tschechische Republik, geboren. Sie studierte Solo-Gesang am Pardubice-Konservatorium und später am Prager Konservatorium. Sie setzte ihr Studium an der HAMU in Prag fort und schloss ihr Studium 2008 ab. Die Lehrer von L. Hájková waren M. Urbanová, N. Henniger und insbesondere prof. N. Kniplová. Sie nahm an vielen Studienaufenthalten und Kursen teil, unter Lektoren wie z.B. Tom Krause, P. Dvorský, G. Beňačková, M. Hajóssyová und H. Kaupová.

Sie ist Preisträgerin mehrerer Gesangwettbewerbe. 2005 gewann sie die Kategorie „Gesang“ beim Internationalen A. Dvořák-Gesangwettbewerb in Karlsbad. Ebenfalls in Karlsbad belegte sie 2010 den dritten Platz in der Kategorie „Oper“. In dem selben Jahr erwarb sie den dritten Preis beim Internationalen Musikfestival Ad honorem Mozart in Prag.

Lucie Hájková ist regelmäßige Gastsolistin im Nationaltheater in Prag. Dort debütierte sie 2009 als Erste Waldnymphe in Dvořáks Rusalka. Neben den Nebenrollen (Zimmermädchen in Der Teufel und Kate, und der Zweite Schnitter in Libusa) ist Lucie Hájková auch auf der Bühne unserer ersten Szene in der Rolle der Ersten Dame in Mozarts Zauberflöte (2012) oder der Meerjungfrau in der Oper M. Ivanovich Enchantia (2012), Anci (V. Kašlík-Krakatit), Vogelhändlerin (B. Martinů – Juliette), Die Dame (G. Verdi-Macbeth) zu sehen. Ihre bisher größte Chance auf der Bühne des Nationaltheaters war Donna Elvira in einer Neuproduktion von Mozarts Don Giovanni (Regie: SKUTR, 2012). Aktuelle Produktionen unter der Regie von Alice Nellis ist Dreifachrolle Dominanta – Donna Anna – Musikwissenschaftlerin in der Oper von S. Stucky The Clasical style.

Derzeit ist sie Solistin im J. K. Tyl-Theater in Pilsen, F. X. Šalda-Theater in Liberec und an der Kammeroper Prag, wo sie häufig in Mozart Repertoire (Gräfin, Zweite Dame, Zweites Genie) und Puccini (Liu, Schwester Genovieffa in Schwester Angelica) besetzt ist. Auf diesen Szenen spielte sie auch die Rolle der Berta in Rossinis Der Barbier von Sevilla, Frau Fluth in Die lustigen Weiber von Windsor von O. Nicolai und Agafja in Die Heirat von Bohuslav Martinů. Zuletzt Die fremde Fürstin in Rusalka und Wanda in Polenblut (O. Nedbal) auf der Bühne des F. X. Šalda-Theaters in Liberec und Giulietta in Hoffmanns Erzählungen in J. K. Tyl-Theater in Pilsen. Im Brünner Nationaltheater singt sie die Rolle der Libusa in Smetanas Libusa, Clemens in der Oper K. Saarias L`amour de loin unter der Regie von J. Heřman. Weitere Rollen sind Lisa in Tschaikowskys Oper Pique Dame und Herzogin in der Oper von T. Adese Powder Her Face.

Obwohl sich Lucie Hájková hauptsächlich dem Operntheater widmet, gab sie eine Reihe von Konzerten in der Tschechischen Republik und im Ausland (Konzert im Kairoer Opernhaus in Ägypten, Auftritte in Deutschland, Österreich und Spanien sowie Tournee in Japan) und sie interpretiert oft moderne Gesangsliteratur (A. Zemlinsky – Maiblumen blühten überall, T. Švarcová – Aus dem Leningrader Tagebuch von L. Ochapkin). Für den Tschechischen Rundfunk (Český rozhlas) nahm sie einen Liederzyklus von Luboš Sluka Liebeslieder auf.

Zu den vielen Dirigenten, mit denen Lucie zusammenarbeitete, gehören J. Bělohlávek, T. Netopil, T. Brauner, J. Hrůša und L. Svarovský. Sie ist mit dem Baritonist des Nationaltheaters Jiří Hájek verheiratet, mit dem sie die Töchter Maria und Tereza hat.

Kurze version

Lucie Hájková absolvierte die Akademie der musischen Künste in Prag in der Klasse von Prof. N. Kniplová. Sie nahm an zahlreichen Studienaufenthalten und Kursen teil. Sie ist Preisträgerin mehrerer Gesangswettbewerbe. Sie gewann den Songtitel beim Internationalen A. Dvořák-Wettbewerb in Karlsbad, belegte den 3. Platz in der Oper und die gleiche Position beim Gesangswettbewerb des Ad honorem Mozart-Festivals in Prag. Als regelmäßiger Gast der Nationaltheateroper in Prag singt sie Donna Elvira (W. A. Mozart – Don Giovanni), Erste Dame und Papagena (W. A. Mozart – Zauberflöte), Zweite Waldnymphe (A. Dvorak – Rusalka), Vogelhändlerin (B. Martinů – Juliette), Die Dame (G. Verdi-Macbeth), Anna (G. Verdi-Nabucco), Anci (V. Kašlík-Krakatit), Dominanta – Donna Anna – Musikwissenschaftlerin (S. Stucky – The Clasical Style). Sie arbeitet mit dem J. K. Tyl-Theater in Pilsen, dem F. X. Šalda-Theater in Liberec, der Prager Kammeroper und der Nationaltheateroper in Brno zusammen: Libusa (B. Smetana – Libusa), Herzogin (T. Ades – Powder her Face), Clemens (K. Saariaho – L`amour de Loin), Lisa (P. I. Tschaikowsky – Pique Dame), Gräfin (W. A. Mozart – Figaros Hochzeit), Liù (G. Puccini – Turandot), Schwester Genovieffa (G. Puccini – Schwester Angelica), Berta (G. Rossini – Der Barbier von Sevilla), Frau Fluth (O. Nikolai – Die lustigen Weiber von Windsor), Agafjia (B. Martinů – Die Heirat), Die fremde Fürstin (A. Dvořák – Rusalka), Wanda (O. Nedbal – Polenblut), Giulietta (J. Offenbach – Hoffmanns Erzählungen). Sie hat auch eine Reihe von Konzertauftritten im In- und Ausland (ein Konzert in der Kairoer Oper in Ägypten, Aufführungen in Deutschland, Österreich, Spanien, Tournee durch Japan). Sie interpretiert oft moderne Gesangsliteratur und machte einen Liederzyklus Liebeslieder für Luboš Sluka. Zusammen mit dem Zemlinsky-Quartett machte sie ein Streichsextett mit der Solosopranistin Maiblumen blühten überall von A. Zemlinsky.